Ausstellungszeitraum im Kröpeliner Tor Rostock: 4. April bis 26. Juni 2022, täglich (außer an Feiertagen) von 10 bis 18 Uhr

Die Stiftung Mecklenburg zeigt im Kröpeliner Tor der Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Ausstellung, die vor allem Kinder zum Besuch einlädt. Unter dem Titel „Mecklenburg sagenhaft“ werden 30 Sagen aus Mecklenburg in Aquarellen und Zeichnungen der Güstrower Künstlerin Andrea Sommerfeld vorgestellt.

In der Auswahl befinden sich weithin bekannte Klassiker wie die Sage vom Teterower Hecht oder den Tausendjährigen Ivenacker Eichen neben seltener erzählten Stücken aus dem rund 30.000 Texte umfassenden mecklenburgischen Sagenschatz, zum Beispiel die Erklärung, wie die Maränen einst in den Schaalsee gelangt sind. Wer wissen will, warum der Fluss Recknitz krumm und schief ist, warum die Stadt Hagenow keine Stadttore besitzt, wie der Bronzehirsch von Friedrichswalde zum Leben erweckt wird oder warum Schwerins Seenotbrunnen vom Markt an den Hauptbahnhof umziehen musste, findet beim Gang durch die Ausstellung ebenfalls Antworten.

Die Sagen lassen sich in der Ausstellung in kindgerechter Sprache nachlesen.

Ort: Kröpeliner Tor, diese Sonder-Ausstellung in drei Etagen
Preis: 3 €
Ermäßigter Preis: 2 €

Die Aquarelle und Zeichnungen der Güstrower Künstlerin Andrea Sommerfeld finden sich mit zugehörigen Texten im Buchtitel:

Hartmut SchmiedRiesen, Zwerge, Fabeltiere. Sagen aus Mecklenburg für Kinder, Wismar 2020 (1. Auflage), 2021 (2. Auflage)

Erhältlich ist das Buch in der Stiftung Mecklenburg, Schliemannstr. 2, 19055 Schwerin, Tel. 0385-77883820, per Mail an info@stiftung-mecklenburg.de oder unter www.stiftung-mecklenburg.de/publikationen/shop sowie im Buchhandel. Mehr zum Buch hier.

1. Beitrag links: Thorsten Czarkowski, Der Hüter des Sagenschatzes, in: Ostsee-Zeitung (Magazin) vom 08.12.2021, Seite 1

2. Beitrag links: Hartmut Schmied, Das sagenhafte Ungeheuer im Schweriner See, in: Jahrbuch für Kryptozoologie 2021, Jahrgang 2, Nr. 2, Seite 101-111 mit einer Illustration von Andrea Sommerfeld zur Sage

Bild: Schweriner See mit Schloss. Schauplatz des Geschehens rund um das sagenhafte Ungeheuer; Foto Hartmut Schmied